Herzrisiko nach 19 Uhr: Abendliche Gewohnheiten beeinflussen Schlaganfall und Herzinfarkt
Die Abendstunden spielen eine entscheidende Rolle für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Ein Kardiologe mit zwanzig Jahren Erfahrung hebt häufige Verhaltensweisen hervor, die das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erhöhen können, insbesondere im Zusammenhang mit Ernährung, Biorhythmus und Lebensstil.
Von der Redaktion
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Die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängt nicht nur von Ihren Aktivitäten tagsüber ab, sondern auch von Ihren abendlichen Gewohnheiten. Laut Kardiologe Sanjay Bhojraj, der seit über zwanzig Jahren Herzinfarkte behandelt, können bestimmte Entscheidungen nach 19 Uhr die Herzgesundheit erheblich beeinflussen.
Einer der wichtigsten Faktoren ist die Ernährung. Der menschliche Stoffwechsel folgt einem sehr spezifischen zirkadianen Rhythmus, und mit Einbruch der Dunkelheit nimmt die Insulinsensitivität tendenziell ab. Das bedeutet, dass der Verzehr großer oder zuckerhaltiger Mahlzeiten am Abend zu einer weniger effizienten Glukoseverwertung führen kann, was mit der Zeit die Fetteinlagerung fördert und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
Auch die Schlafqualität spielt eine Rolle. Abendliche Gewohnheiten, wie die längere Nutzung elektronischer Geräte, können den natürlichen Schlafrhythmus stören. Das von Smartphones und Tablets ausgestrahlte blaue Licht verändert die Melatoninproduktion, was das Einschlafen erschwert und die Schlafqualität beeinträchtigt.
